Artikel Studie zu ausserschulischem Lernen

Verfasst von: Rolf Niederhauser

Inwiefern hilft praxisnahes Lernen ausserhalb des Schulzimmers, den Schulstoff nachhaltiger zu vermitteln, und unter welchen Bedingungen trägt ausserschulisches Lernen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung bei? Zu diesen beiden Fragestellungen hat das Forschungsteam der Stiftung Mensch-Gesellschaft-Umwelt parallel zum Aufbau dieses Internetportals eine Studie durchgeführt, deren Ergebnisse hier als pdf-Datei heruntergeladen werden können.

Kurz zusammengefasst, lassen sich beide Fragen positiv beantworten, sofern ihr Geltungsbereich genau eingegrenzt wird. Fast alle der 600 befragten Schülerinnen und Schüler, die an der Studienwoche «Welt in Basel 2001» teilgenommen hatten, sagten zwar, dass sie sich an diese ausserschulischen Erfahrungen vermutlich viel länger werden erinnern können als das meiste, was sie in der Schule lernen würden. Nur die wenigsten sahen aber zwischen dem, was man ausserhalb der Schule lernen kann, und dem eigentlichen Schulstoff eine direkte Verbindung. Beides hat für die meisten Schülerinnen und Schüler nicht viel miteinander zu tun. Wenn also schulisches und ausserschulisches Lernen optimal verknüpft werden sollen, braucht es besondere Begleitung und gute Anleitungen zum selbständigen Lernen.
Obwohl die meisten Befragten auch viele Schwierigkeiten nannten, die das Arbeiten ausserhalb der Schule mit sich bringt, waren die 600 Jugendlichen genauso wie die 400 befragten Lehrerinnen und Lehrer fast ohne Ausnahme der Meinung, ausserschulische Erfahrungen sollten häufiger in den Schulalltag einbezogen werden.



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